Interview mit Qfigures

Unser Starter of the Week: Qfigures

Name & Funktion:

Davina Krastel, CEO

Name des Projektes:

Qfigures GmbH

Wann habt ihr gegründet und seit wann arbeitest du daran:

Unsere GmbH haben wir 2017 gegründet. An dem Projekt arbeiten wir schon seit 2015 in unserem jetzigen Team.

Was macht das Projekt:

Unsere Firma entwickelt und vertreibt die Datenanalyse Software Qfigures.
Qfigures ermöglicht mittelständischen Unternehmen ihre Umsatzziele effizienter zu erreichen, indem es alle erfolgsrelevanten Daten aus ERP-Systemen mit wenigen Klicks passgenau auswertbar macht.

Was ist eure Vision?:

Wir möchten, dass unsere Kunden das für sie passende Tool zur Datenanalyse benutzen, das sie nicht nur unabhängiger und erfolgreicher macht, sondern ihnen auch langfristig Freude bringt.


Davina, wie seid ihr zu eurer Gründungsidee gekommen?

Alles begann damit, dass unser Gründer Andy vor einigen Jahren eine Stelle als Vertriebsleiter in einem mittelständischen Betrieb angenommen hat. Dort erkannte er, dass es keine wirklich gute Lösung für das Monitoring von Vertriebskennzahlen gibt. Durch seine Erfahrung in der Entwicklung von Warenwirtschaftssystemen war er in der Lage Qfigures „1.0.0“ zu programmieren, welches diese Lücke schließen sollte und somit als Grundlage von allem diente, was wir bis zum heutigen Tag erreicht haben.


Wie ist aus der Idee denn Realität geworden?
Wie bereits erwähnt, hatte Andy die zündende Idee für unseren Prototyp. Aus diesem entwickelte sich dann Schritt für Schritt und mit viel Feedback von Kollegen und ersten Kunden das heutige Produkt. So ist Qfigures immer sehr praxis- und bedürfnisorientiert geblieben.


Wie lang hat letztendlich die Phase, von der Idee bis zur Gründung gedauert?

Aufgrund unserer praxisorientierten Entwicklung des Produktes haben wir erst 2017 eine GmbH gegründet. So kann man schon sagen, dass wir gute zwei Jahre lang daran gearbeitet haben, unser Produkt zu optimieren. Gute Arbeit braucht eben Zeit und Geduld.


Welche Höhen und Tiefen habt ihr auf dem Gründungsweg erlebt?

Zum Glück kann ich sagen, dass wir auf unserem Weg keine herben Tiefen erleben mussten. Es war nicht einfach den Markt zu durchdringen oder sich die Zeit richtig einzuteilen, wenn man mehrere Aufgaben gleichzeitig hat. Doch es hat sich gezeigt, dass man alles schaffen kann, wenn man es wirklich will und bereit ist etwas dafür zu tun. Man bekommt oft nur den Output heraus, den man als Input reingesteckt hat. Nach der Devise haben wir jedes Feedback und jede Anregung stets proaktiv verwendet, um uns weiterzuentwickeln. So hat uns die harte Arbeit in einem funktionierenden Team bis heute immer Spaß gemacht – auch, wenn es mal stressig wurde.

 

Wie habt ihr das Unternehmen vor der Gründung finanziert?

Wir haben alles aus eigener Tasche finanziert und vor allem viel in unserer Freizeit an Qfigures gearbeitet. Daher haben wir nicht wenige Abende und Wochenenden mit glühenden Köpfen verbracht, um ein qualitativ hochwertiges Produkt und ein valides Geschäftsmodell entstehen zu lassen. Wie zu erkennen ist, hat es funktioniert.

 

Was hättest du vor der Gründung gerne gewusst?

Meine Abschlussarbeit war eine Studie zum Thema „Kognitive Modelle in der Geschäftsmodell Entwicklungsphase (…)“. Somit konnte ich für unser Projekt auf sehr viel theoretisches Wissen zum Thema Gründung zurückgreifen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich nie gedacht hätte, wie sehr einen die Praxis überraschen kann. Dinge funktionieren eben nicht immer so, wie man sie sich in der Theorie gern wünschen würde. Das haben übrigens alle Probanden meiner Studie genauso durchleben müssen, wie wir dann schließlich auch. Also hatte ich am Ende nicht ganz so viel von meinen Vorkenntnissen, wie ich gedacht hätte. (lacht)

 

Wenn du vor deiner Gründung von Starter and Kicker erfahren hättest, welche Hilfe hättest du auf unserem Portal gesucht?

Die Website und unsere Corporate Identity waren immer ein großes Thema. Uns wurde klar, dass es unheimlich nützlich ist, wenn ein Außenstehender die Gestaltung der Webseite und co übernimmt. Ich denke das wäre eine Suchanfrage meinerseits gewesen.

 

Wenn du dich für eine beliebige Person entscheiden könntest, wen hättest du gern als Tischgast bei einem Essen und warum?

Leider kann ich diese Frage nicht eindeutig beantworten. Ich lebe nicht nur geschäftlich, sondern auch privat nach der Prämisse, dass man von jedem Menschen etwas spezielles lernen kann. Es ist mir sehr wichtig, ein breitgefächertes Interessenfeld zu haben und mich ständig weiterzubilden und -entwickeln. Somit würde ich sehr gern an einer Tafel mit Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Lebens sitzen, mit ihnen reden und aus den Gesprächen die Erkenntnissen mitnehmen, die ich für mich als wertvoll und inspirierend betrachte. Input bringt immer etwas. „Never lunch alone“ ist da so ein Merksatz, den ich Gründern allgemein empfehlen kann.

 

Was macht für dich einen perfekten Tag aus?

Ich bin absolut kein Freund des Wortes „perfekt“. Superlative erschweren unnötig unseren Alltag. Dennoch kann ein Tag super sein, wenn wir zum Beispiel tolles Feedback bekommen, unsere Arbeit etwas beim Kunden bewegt und ich weiß, wieso wir Qfigures entwickelt haben. Aber genauso wichtig ist die Kommunikation im Team. Das Miteinander macht sehr viel aus. Ich liebe unsere familiäre Unternehmenskultur. Die gibt einem viel zurück. Und wenn es dann doch mal Kuchen gibt, ist der Tag fast „perfekt“. (lacht)

 

In einem Satz, worauf sollten Starter vor der Gründung besonders achten?

Ein krisensicheres Team, was sich offen und ehrlich die Meinung sagt, aus Fehlern lernen kann und immer die Liquidität der ganzen Idee im Auge behält, ist die beste Grundlage um langfristig erfolgreich zu sein.

 

Hier könnt ihr mehr über Qfigures erfahren:

 

www.qfigures.com

 

https://www.youtube.com/watch?v=NJnQI6AUskE.

 

https://www.youtube.com/channel/UCo0_EtYngYJV7CyWnQKGj0w

 

Twitter: @QfiguresGmbH / @DavinaKrastel

 

LinkedIn: linkedin.com/company/qfigures

 

https://www.xing.com/companies/qfiguresgmbh

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